Mythen - Photovoltaik

Mythen in der Photovoltaik- hier 5 Mythen bei Solaranlagen

Das Thema Photovoltaik hat seit der Klimawende einen festen Bestandteil in der Klimapolitik. Eigenheimbesitzer kommen eigentlich an diesen Thema nicht vorbei. Selbst Mieter haben jetzt Möglichkeiten selber Strom mit einer Mini-Solar oder Balkonanlage zu produzieren. Grundsätzlich soll eine Solaranlage umweltfreundlich, und auch wirtschaftlich Sinn machen. Wobei man hier auch unterschiedlicher Meinung sein kann. Langfristig werden die Umweltschäden für uns und unsere Nachkommen sehr hoch werden, wenn nichts passiert.  Wer sich mit dem Thema Solar informiert, stößt sehr oft auf widersprüchliche Aussagen.



Viele Menschen in Deutschland möchten etwas für die Umwelt tun und überlegen selber Strom mit Photovoltaik herzustellen und stellen sich die Frage ob es Sinn macht. Deshalb ein paar Hintergrundinformationen und Fakten zu verschiedenen Mythen in der Solarbranche. Die Fülle an Informationen zu diesen Thema sind enorm. Auch die Vorteile und Nachteile eine Solaranlage sind in den Social Media und Foren immer wieder ein Punkt für Diskussionen. Bauliche Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage und richtige Konfiguration sieht man sehr oft in den Foren. Es kursieren viele irrtümliche Behauptungen und Meinungen im Netz. Für Einsteiger in diese Materie immer sehr schwer und stiftet ordentlich Verwirrung. Schlecht ist es natürlich, wenn auf Basis falscher Informationen eine Entscheidung gegen eine Solaranlage getätigt wird. 

1. PV-Anlagen rechnen sich nur mit festen Einspeisevergütung.

Hier wird finden wir oft das Argument gegen eine Photovoltaikanlage, das die Anlage gut für die Umwelt ist aber eine finanzielle Belastung für einen Haushalt höher sind. Dieses Argument stimmt nicht, die Kosten für die Komponente wie Wechselrichter, Solar-Module etc. sind die Preise seit einigen Jahren extrem gefallen. Die Gestehungskosten  für eigenen Solarstrom liegt bei 11 bis 13  Eurocent pro kWh /Kilowattstunde. Wenn Sie Strom vom Netzbetreiber in Deutschland kaufen liegen die Preise deutlich höher. Ein Kilowattpreis von 0,32 Cent sind nicht ungewöhnlich. Besitzer von Solaranlagen sparen hier also mehr als die Hälfte ihrer Stromkosten.



2. Umweltaspekte - ist eine Solaranlage umweltverträglich

Eine Photovoltaikanlage hat eine Lebenszeit im durchschnitt von 25 Jahre, laut einem führenden Institut beläuft sich die Energierücklaufzeit einer Solaranlage auf zwei Jahre.

Eine Solaranlage produziert somit ca. das 10-Fache an Energie, wie zu ihrer Herstellung nötig war. Damit wäre eine Kritik an Photovoltaik, sie wäre umweltschädlich falsch.

Vor allem, wenn berücksichtigt wird, dass erneuerbare Energien als die Klimaschützer Nummer eins gelten. Speziell die Ökobilanz von FV fällt im Vergleich zu anderen Technologien zur Stromerzeugung sehr gut aus. Die Technologie entwickelt sich permanent weiter und die Effizienz der Solarzellen geht in Richtung 30 %.



3. Die richtige Ausrichtung ist wichtig?

Optimal ist für eine Solaranlage natürlich Richtung Süden, wenn wir von Deutschland reden.

Nur so hat die Photovoltaik eine 100% Chance genug Sonnenstrahlen pro Tag und Jahr einzufangen. Dies spricht jedoch nicht gegen die Nutzung der anderen Dachseiten. Auch Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung lohnen sich, da sie die Morgen- und Abendsonne einfangen. Dies ist sogar ideal für die Eigenverbrauchsquote des Solarstroms, also den Teil des Stroms, der direkt vor Ort benutzt wird. Denn die Hauptverbrauchszeiten vieler Hausbesitzer liegen meistens in den Morgen- und Abendstunden. So lohnen sich alle drei Seiten: Süd, Ost und West - nur auf die Nordseite sollte nicht gebaut werden.

"Eine Solaranlage ist immer als langfristige Investition zu sehen, die sich rentieren soll. Ob sich die Anschaffung lohnt, kann letztendlich erst eine ausgiebige Beratung mit einem Fachbetrieb klären. Denn die individuellen baulichen Voraussetzungen und das Verhältnis von Sonnenlicht und Schatten sind ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

4. Es gibt kaum Förderung



Falsch, denn in Deutschland gilt das EEG, das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Mithilfe der dort geregelten Einspeisevergütung fördert der Staat massiv, egal ob bei Miete oder Kauf. Anlagenbetreiber erhalten hierbei für jede erzeugte Kilowattstunde Strom, die ins Netz eingespeist wird, eine festgelegte Vergütung. Dadurch können die Erlöse der Solaranlage genau prognostiziert werden. Für größere Anlagen liegt die aktuelle Einspeisevergütung bei 8,53 Cent pro kWh (Anlagen kleiner als 40 kWp) beziehungsweise bei 6,69 Cent pro kWh (Anlagen größer als 40 Kilowatt-Peak [kWp]). Diese Einspeisevergütung wird ab dem Datum der Inbetriebnahme 20 Jahre lang gewährt, danach findet keine weitere Förderung mehr statt. Bundesländer und Kommunen bieten außerdem Förderprogramme für Hausbesitzer, um die Umrüstung auf regenerative Energien mit zinsgünstigen Krediten und Prämien zu erleichtern. Wer gänzlich auf die hohe Anfangsinvestition verzichten möchte, kann sich für das Mietmodell entscheiden. Auch dieses wird von einigen Banken in Kooperation mit den Anbietern gefördert.


5. Die Feuerwehr löscht keine Häuser mit Solaranlagen


Bei vielen Eigenheimbesitzern ist die Angst vor Hausbränden besonders groß. Die Sorge, dass die Feuerwehr brennende Häuser mit einer Solaranlage nicht löscht, ist jedoch eindeutig unbegründet. Auch wenn die elektrische Spannung bei Solaranlagen für die Einsatzkräfte eine besondere Situation darstellt: Die Feuerwehr muss Hilfe leisten. Bereits 2010 veröffentlichte der Deutsche Feuerwehrverband hierzu spezielle Richtlinien, die den Umgang mit Bränden in Zusammenhang mit Fotovoltaikanlagen regeln. Insbesondere durch das Einhalten von Sicherheitsabständen kann gewährleistet werden, dass die Feuerwehrleute geschützt sind und ungehindert ihrer Arbeit nachgehen können.



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